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19 | 05 | 2019
Das Bundesumweltministerium wird ein Pilotprojekt zum Klimaschutz bei PDF Druckbutton anzeigen?
ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt ( Oder -Spree) mit 30 Millionen Euro unterstützen. Am Stahlstandort soll ab 2010 einer der kleineren Hochöfen mit einer Kapazität von 500 000 Tonnen umgebaut werden, um Kohlenmonoxid aus dem Hochofenprozess herauszufiltern und erneut für die Produktion zu verwenden. Die Gesamtkosten für das in Eisenhüttenstadt und Florange (Frankreich) geplante Projekt zur sogenannten Gichtgasrückführung belaufen sich auf bis zu 400 Millionen Euro. Der Haushaltsausschuss des Bundestags gab am 1. Juli mit der Bewilligung des Umweltinnovationsprojekts grünes Licht für den Besuch von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (beide SPD) am kommenden Mittwoch in Eisenhüttenstadt . Dem krisengebeutelten Stahlstandort wollen beide die Entscheidung überbringen, dass die Regierung den Bau eines Hochofens mit sogenannter Gichtgasrückführung mit 30,2 Millionen Euro unterstützt. Eisenhüttenstadt ist neben Florange in Frankreich im Konzern ArcelorMittal für das Pilotprojekt ausgewählt worden, durch das der Kohlendioxidausstoß in der ersten Phase um 25 Prozent reduziert werden könnte. Bei der Technologie soll Kohlenmonoxid aus dem im Hochofenprozess entstehenden Gichtgas herausgefiltert und erneut für die Produktion verwendet werden. Weil dadurch weniger Kohle nötig sei, entstehe auch weniger CO 2 , hieß es im Umweltministerium.