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22 | 07 | 2019
Junghanns verteidigt Bohrungen für CO2-Speicher PDF Druckbutton anzeigen?
Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) befürwortet die geplanten Probebohrungen für Speicherstätten des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) im Oderbruch. Die neue Technologie diene dem Klimaschutz und damit einem der dringlichsten Themen dieser Zeit, sagte der CDU-Politiker gestern im RBB-Inforadio. Zugleich schaffe die Speicherung des bei der Kohleverbrennung entstehenden CO2 eine solide Basis für die industrielle Entwicklung im Land. Die Entwicklung der Technologie in Brandenburg sei auch ein Imagegewinn für das Land und den jeweiligen Speicherort. Fast alle Landwirte im Oderbruch wehren sich gegen ein vom Energieversorger Vattenfall Europe geplantes unterirdisches Lager für Kohlendioxid. Sie haben Vattenfall untersagt, ihre Agrarflächen zu betreten. Im Gespräch sind  Lagerstätten in der Region um Neutrebbin im Märkisch-Oderland und um Beeskow im Kreis Oder -Spree. Ein entsprechendes Bundesgesetz war im Juni im Bundestag vorerst gestoppt worden. In der Region gibt es bisher 40 000 Unterschriften gegen das Projekt. Mit der CCS-Technik will Vattenfall die Akzeptanz für neue Braunkohletagebaue in der Lausitz verbessern.