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22 | 07 | 2019
LINKE fordern mehr Abstand zu Tagebauen PDF Druckbutton anzeigen?
Als Konsequenz aus dem Erdrutsch von Nachterstedt in Sachsen-Anhalt hat die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Carolin Steinmetzer -Mann, einen Mindestabstand zwischen Siedlungen und Tagebauen von mehr als 300 Metern gefordert. Ihr sei unbegreiflich, wie die Landesregierung noch an Plänen wie der Umbaggerung der Stadt Welzow (Spree-Neiße) festhalte, heißt es in einer Pressemitteilung. Steinmetzer-Mann wirft dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe vor, eine gefährliche Rutschung Anfang des Jahres im Tagebau Seese-West (Oberspreewald-Lausitz) über Monate geheim gehalten zu haben. "Sicherheitsprognosen für Tagebaukippen lassen sich erst nach Jahrzehnten an der Realität messen, wenn das Grundwasser wieder ansteigt", sagt sie. Der Braunkohlebergbau sei ein zu großes Risiko, um weiter Grundlage der Energieversorgung zu sein.