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17 | 08 | 2019
Armut in Deutschland PDF Druckbutton anzeigen?

Die Zahl der als arm geltenden Personen und Haushalte ist seit Ende der 1990er Jahre von damals knapp 12 Prozent auf heute 17,3 Prozent gestiegen. Durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors und durch Hartz IV nimmt Armut immer mehr zu. Heute leben rund 7 Mio. Menschen von Leistungen auf dem Niveau der Sozialhilfe. Zunehmend sind auch Kinder von diesen Verhältnissen betroffen. Besonders hoch ist die Zahl der von Armut betroffenen Menschen nach wie vor im Osten.

DIE LINKE fordert deshalb:

  • Zusätzliche Arbeitsplätze statt 1-Euro-Jobs, besonders im gemeinnützigen Bereich. Dafür können die Mittel für Hartz IV, Wohnungen und 1-Euro-Jobs zusammengelegt und als Lohn ausgezahlt werden.
  • Existenzsichernde Einkommen durch einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8 Euro.
  • Eine bedarfsorientierte soziale Grundsicherung, die vor Armut schützt
  • Die deutliche Anhebung von Hartz IV und keine Anrechnung von Partnereinkommen und Ersparnissen.
  • Eine längere Zahlung von Arbeitslosengeld I.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Mai 2008 um 23:04 Uhr