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17 | 08 | 2019
SPD rutscht auf 35 Prozent ab - Linke gewinnt dazu PDF Druckbutton anzeigen?

Die SPD hat in der Wählergunst deutliche Verluste erlitten. Sie kann landesweit derzeit nur noch 35 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen.

Im Vergleich zur Umfrage vom Oktober 2007 verliert sie fünf Prozent. Allerdings ist sie damit weiterhin stärkste Partei in Brandenburg. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der Märkischen Allgemeinen und des RBB-Nachrichtenmagazins „Brandenburg aktuell“. 100 Brandenburger waren zwischen dem 2. und 6. April befragt worden. Die Meinungsforscher sehen den Einbruch der SPD im engen Zusammenhang mit der bundesweiten Debatte um die Linkspartei in Hessen. Auch der Koalitionspartner CDU verliert zwei Punkte und kommt auf 21 Prozent. Von den Verlusten der SPD profitiert in erster Linie die Linke, die nach einem Zugewinn von sechs Prozent auf 30 Prozent der Stimmen kommt und ihre Position als zweitstärkste politische Kraft in Brandenburg deutlich ausbauen kann. Sowohl die Grünen als auch die FDP legen um jeweils einen Punkt zu und hätten damit Chancen auf einen Einzug in den Potsdamer Landtag. Während eine Koalition von SPD und Linken im Westen mehrheitlich abgelehnt wird, findet dieses Regierungsmodell im Osten einen deutlich positiveren Widerhall. Gegenwärtig bevorzugt knapp die Hälfte der Brandenburger (46 Prozent) ein rot-rotes Bündnis, 42 Prozent sprechen sich hingegen für den Fortbestand der SPD/CDU-Koalition aus. Bei der Herbst-Umfrage 2006 waren es lediglich 28 Prozent für Rot-Rot und 50 Prozent für ein rotschwarzes Bündnis

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. November 2008 um 09:16 Uhr