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19 | 08 | 2019
Bombodrom-Gegner feiern ihren Erfolg PDF Druckbutton anzeigen?
Etwa 2000 Menschen haben am Sonntag in Nordbrandenburg den Verzicht der Bundeswehr auf das sogenannte Bombodrom gefeiert. Ursprünglich war die Veranstaltung in der Kyritz-Ruppiner-Heide als Protestwanderung der Initiative "Freie Heide" gedacht. Das Bundesverteidigungsministerium hatte aber in der vergangenen Woche nach 17-jährigem Protest der Anwohner und nach zahlreichen Prozessen entschieden, das Areal nicht als Bombenabwurfplatz zu nutzen. Zu dem Fest im Wittstocker Ortsteil Sewekow kam auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). Mit Blick auf die künftige Nutzung des Bombodroms warnte er vor übereilten Aktionen. Jetzt seien Vernunft und Augenmaß gefragt, sagte der SPD Politiker.  Zunächst müsse das Areal von Munition geräumt werden. Dabei stehe der Bund als Eigentümer des 14.000 Hektar großen Geländes in der Pflicht. Wann die Kyritz-Ruppiner Heide zur zivilen Nutzung freigegeben werde, könne er nicht sagen. Auch zur Art der Nutzung äußerte sich Platzeck nicht.