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26 | 05 | 2018
LINKE fordert solidarisches Brandenburg der Regionen PDF Druckbutton anzeigen?
In den neuen Bundesländern kommen weniger Babys zur Welt, in vielen
Regionen leben vor allem Ältere, junge Frauen gehen.
Diese Botschaften
 sind nicht neu, erklärt Kerstin Kaiser, Vorsitzende der
Landtagsfraktion der LINKEN.
Neu sind jetzt die konkreten Zahlen
im europäischen Rahmen. Damit rückt Ostdeutschland auch europaweit
stärker in den Focus.
Für Brandenburg sind diese Fakten längst keine Überraschung mehr.
Bereits 2007 hieß es in einem Gutachten des selben Instituts *Schulen
werden geschlossen. Dörfer entvölkern sich. Siedlungen stehen leer und
verfallen. Kanalisationssysteme und notärztliche Versorgung drohen
zusammenzubrechen, die öffentliche Haushalte verschulden sich immer
stärker.“( Gutachten zum demografischen Wandel in Brandenburg)
Statt *kontrollierter Verwilderung“ fordert die LINKE beständig von
der Landesregierung, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Brandenburg
wieder mehr Zukunft bietet und zwar für alle. Aus diesem Grund haben wir
mit unserem Leitbild * Unsre Heimat * Für ein zukunftsfähiges und
solidarisches Brandenburg der Regionen“ dazu einen öffentlichen Dialog
angestoßen.
Die Randregionen dürfen nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Nötig
ist gestalterisches Eingreifen, d.h. eine vorsorgende solidarische
Regionalpolitik. Dazu gehören vor allem eine entsprechende
Arbeitsmarktpolitik und gleiche Bildungschancen für alle Kinder. Um
jungen Menschen einen guten Start zu ermöglichen, sind Ausbildungsplätze
mit einer späteren beruflichen Perspektive im Land notwendig.