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16 | 07 | 2019
21.November 2008 - Ein schönes Gefühl PDF Druckbutton anzeigen?

Die Stadt Biesenthal gewann mit dem Engagement ihrer Einrichtungen, Vereine und Verbände sowie Bürgerinnen und Bürger für Demokratie, Weltoffenheit, Toleranz und den Schutz der Menschenrechte sowie gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Neofaschismus den Demokratiepreis der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark.

13 Einzelpersonen, Initiativen und Vereine, Jugend- und Bürgerbündnisse und Kommunen aus dem Landkreis Barnim hatten sich  mit ihren Projekten und Aktivitäten um den Förderpreis beworben. 
Er  wurde am 21. November 2008 zum ersten Mal verliehen. Eine Jury mit Vertretern der Bürgerstiftung Barnim Uckermark und den Stiftern des Preisgeldes nominierte drei Kandidaten für den Förderpreis. Der Förderpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von Unternehmen und Privatpersonen aus dem Landkreis Barnim gestiftet.

Joachim Gauck, der Festredner des Abends.

Es gibt solche und solche Festreden. Diese, die das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern für Demokratie würdigen sollte, war vor allem ein rückwärts gewandter Blick. Er nutzte diese Rede um die DDR als einen Staat von Stasi, SED-Diktator und Verirrungen der Jugend durch Pionierleiter und FDJ-Sekretäre darzustellen. Nicht nur, dass ich sicher bin, dass so lange es diese Art von Geschichtsbetrachtung gibt, aus der Geschichte nicht wirklich gelernt werden kann, weil Undifferenziertheit nicht hilft,
ich glaube, er wußte auch nicht, dass er einer ehemaligen Pionierleiterin (mir) und einem ehemaligen FDJ-Sekretär, dem heutigen Bürgermeister der Stadt Biesenthal als erstes zu diesem Preis gratulierte - und vielleicht wird er es auch nie erfahren.

Uta Leichsenring, Vorsitzende der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark.
In ihrer Laudatio würdigte Frau Leichsenring gerade dieses projekt- und vereinsübergreifende Engagement, was die Jury bewogen hat, sich für die Stadt Biesenthal als Preisträger zu entscheiden. Zugleich würdigte sie auch die weiteren 12 Bewerber und deren Engagement  für Demokratie.

Im Namen der Stadt bedankte sich Andre Stahl der Bürgermeister der Stadt und würdigte insbesondere das große gemeinschaftliche Engagement der Bürger "seiner Stadt". Mit Stolz verwies er darauf, dass am Familienfest der Stadt unter dem Slogan "bunt statt braun" mehr als 20 Prozent der Gesamtbevölkerung teilnahmen.
Stellvertretend für die vielen Akteure der Stadt nahm er gemeinsam mit Barbara Beyer vom Wukeys e.V. , Heribert Rustike vom Verein "Kultur im Bahnhof", Lena Bonsiepen, ehrenamtliche Internetredakteurin der Stadt, Dietmar Groß vom Sportverein Biesenthal 90 und Elke Eckert von der Lokalen Agenda (v.l.n.r.) den Preis in Empfang.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. November 2008 um 17:27 Uhr