Startseite In der Presse 14.01.2017 Zusammenrücken in politisch turbulenten Zeiten
18 | 08 | 2017
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Märkische Allgemeine: Neujahrsempfang der Linken im Kreis OPR im Wittstocker Rathaus: Rund 80 Gäste begrüßten das Jahr 2017

Die Weltpolitik rückte am Donnerstagabend bis ins Wittstocker Rathaus vor.
"Ohne Frieden nutzt uns keine Politik etwas", sagte Margitta Mächtig, Landtagsabgeordnete der Linken. Sie gab ihrer Hoffnung auf den Beginn einer Friedensbewegung Ausdruck, "die die Bürger in der Angst eint, aus der Erfahrung nichts gelernt zu haben und sehenden Auges in eine kriegerische Auseinandersetzung hineinzustolpern, die in Europa nur tödlich sein kann." Sie werde deshalb nicht aufhören, für den Frieden zu werben.


Bürgermeister Jörg Gehrmann (parteilos) betonte: "Bei allen politischen Differenzen müssen wir uns auf Augenhöhe begegnen und uns wertschätzen, ansonsten ist Politik nichts wert." Der Erhalt des Friedens sei eine der schwierigsten Aufgaben unserer Zeit.
Der Kreisverband Ostprignitz-Ruppin der Linken, die Kreistagsfraktion und die Linken-Fraktion der Wittstocker Stadtverordnetenversammlung hatten zum Neujahrsempfang nach Wittstock geladen. Rund 80 Gäste verbrachten einige Stunden bei Gesprächen, gutem Essen und einigen Reden. Garniert wurde der Empfang von jungen Bläsern der Kreismusikschule. Für die eingeladene, aber erkrankte Arbeits- und Sozialministerin Diana Golze sprang Abgeordnete Margitta Mächtig ein. Darüber hinaus hatten sich Vertreter und Sympathisanten der Partei im Rathaus eingefunden, darunter die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (Linke), der stellvertretende Landrat Werner Nüse (SPD), der Landtagsabgeordnete Thomas Domres (Linke), Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin), die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos), Wittstocks Stadtverordnetenvorsteher Burkhard Schultz (Kreisbauernverband) sowie neben Wittstocks Bürgermeister sein Amtskollege aus der Nachbargemeinde Heiligengrabe, Holger Kippenhahn.
Moderiert wurde der Abend von Paul Schmudlach, dem Vorsitzenden des Linke-Kreisverbandes in OPR.
Kirsten Tackmann betonte, dass sie auch weiterhin gegen alle Kriegseinsätze stimmen werde, weil es "abenteuerlich" sei zu glauben, dass man mit Panzern Frieden schaffen könne. Zum Thema Flüchtlinge sagte sie, dass diese nichts mit den Problemen in der Gesellschaft zu tun hätten, vielmehr sei ein solidarischer Umgang mit ihnen wichtig. Mit Blick auf regionale Ereignisse lenkte Burkhard Schultz das Augenmerk auf die Vorbereitungen zur Landesgartenschau in Wittstock 2019. Die Stadt werde alles daran setzen, die Schau nicht nur zu einem Highlight für Touristen zu machen, sondern ebenso auch die nachhaltige und bürgerfreundliche Entwicklung im Blick zu behalten.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 10:16 Uhr