Startseite Aus meinem Tagebuch 22. August 2017 - schon wieder 2 Tage unterwegs gewesen – SufH 2017
21 | 10 | 2017
22. August 2017 - schon wieder 2 Tage unterwegs gewesen – SufH 2017 PDF Druckbutton anzeigen?
Diese Woche sind wir im nördlichen Barnim unterwegs und haben in der Stadt Eberswalde an 4 von 5 geplanten Standorten unsere Sprechstunde angeboten. Am Kleinen Stern in Finow kamen wir wiedermal nicht trocken aus dem Auto.

Die Themen in dieser Stadt sind wie immer sehr umfangreich. Es ging um Fragen:

 

  • zu erfolglosen Baumpflanzungen im Leibnitzviertel,
  • um den Wunsch eine Fleischereifiliale wieder im Leibnitzviertel anzusiedeln
  • zum BER
  • zur Leiharbeit und was sie mit Menschen und deren Familien macht,
  • zur Parkraumbewirtschaftung in der Stadt
  • zur Sterbeversicherung,
  • um den Erhalt des ZALF (Zentrum für Agra- und Landwirtschaftsforschung) in Müncheberg,
  • zu Abpackungsgrößen der Lebensmittel für Singles und
  • um verpasste Chancen in und nach der Schule und die Zukunftszweifel eines 36jährigen Mannes, die daraus entstand. Wir haben verabredet uns gemeinsam um eine zweite Chance zu bemühen.

In Lichterfelde wurden wir mit einem Problem konfrontiert, was uns bisher nicht bekannt war. Es geht um Fahrradunfälle mit Flüchtlingen. Nicht nur, dass Flüchtlinge oftmals ein Fahrrad zur Mobilität erhalten, ihnen jedoch niemand die STVO erläutert, sondern vor allem auch, dass bei Unfällen, die durch sie verursacht werden, die Kraftfahrer auf den Kosten der Schäden sitzen bleiben, weil die Flüchtlinge keine Versicherung haben. Das führt zu berechtigtem Frust.
Aber auch die Verkehrssituation in Lichterfelde ist eine Herausforderung. Der LKW-Verkehr durch den Ort hat enorm zugenommen und Unfälle häufen sich. Der Forderung von Einwohnern, wenigstens durch Geschwindigkeitsmessungen die Gefahren zu beschränken, wurden abgelehnt. Warum? Dem wollen wir nachgehen.

Wir sprachen auch mit einem Arbeitsvermittler und anderen über die Einkommensverhältnisse im Barnim und hier insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens, auch der GLG. Hier erhielten wir unterschiedliche Aussagen. Ich werde nachforschen. Ich will mich nicht damit abfinden, dass Arbeitskräfte unseren Landkreis verlassen, weil sie hier zum Leben nicht genug verdienen.

In Finowfurt ging es, wie in den vergangenen Jahren, wieder um die Dominanz des Bündnisses Schorfheide in der Gemeindevertretung gepaart mit einer Dominanz des Bürgermeisters, die zumindest in Verfahrensfragen tatsächlich Fragen aufwirft. Und wieder mal waren wir uns einig, dass Gemeindevertreter, wenn sie Verantwortung für ihre Gemeinde übernehmen, auch lernen müssen. Lernen, was die Kommunalverfassung von ihnen fordert.

Endete der gestrige Tag mit stundenlanger Vorbereitung von Plakaten für die sogenannte heiße Wahlkampfphase  - warum ich auch keine Lust zum Schreiben mehr hatte, so hängte ich heute noch Hinweise für unsere Sprechstunde unter freien Himmel auf und kümmerte mich um die Vorbereitung eines Bildes für den Festumzug zum Ortsjubiläum unseres Ortsteiles Danewitz.

So sind die Tage trotz Sommerpause des Parlaments anstrengend und lang.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. September 2017 um 09:11 Uhr